Die Band


Im Dezember 2001 entschlossen sich der Russendisko-DJ Yuriy Gurzhy und der ungarische Musiker Simon Wahorn (ex-Balaton, Batu Karmen), eine Band zu gründen. Mit ihrem ersten Konzert, welches sie am Heiligen Abend 2001 zusammen mit dem Klarinettisten Michail Schtutin, dem Rapper Blacky und einem internationalen fünfköpfigen Frauenchor im Haus Ungarn gaben, erklärte RotFront der langweiligen Pseudoweltmusik den Krieg. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus sowjetischem Easy Listening, ungarischem Rock'n'Roll, Zigeunermusik, Reggae, Ska, Klezmer und Hip-Hop gilt RotFront als die stimmungsvollste Kapelle Berlins.

Diese Berliner Band hat zwei Sänger, oder lieber: Frontmänner, denn Sänger/Innen gibt es mehr. Also, die Band hat zwei Sänger, und das ist noch lange nicht alles: die beiden haben keine gemeinsame Muttersprache. Die Unterstützung ist entsprechend bunt und instrumental, aber auch international: Akkordeon, Klarinette, Saxophon, Posaune, Trompete und drei Backvokalmädels zu den herkömmlichen Gitarre, Bass und Schlagzeug. Die Sänger haben einander übrigens in der Russendisko kennen gelernt, und konnten sich mittels der deutschen Sprache so gut verständigen, dass ein gemeinsames Projekt daraus entstand. Das Repertoire wird um der Gerechtigkeits willen von den beiden bestimmt, damit jeder ein Stückchen in seiner Muttersprache machen kann, und so hören es jetzt die Zuhörer: Mal wird auf Ungarisch, mal auf Russisch gesungen, oft auf Englisch gerapt und manchmal auch auf Deutsch getextet.

Aus dem Booklet der CD "Russendisko Hits" - Trikont US 0308


Die aktuelle Besetzung:


Yuriy Gurzhy – Gitarre, Bass, Gesang

Simon Wahorn - Bass, Gitarre, Gesang

Daniel Kahn - Akordeon

Dan Freeman - Saxophon

Max Bakshish – Klarinette, Saxophon

Anke Lucks – Posaune

Jan Pfennig – Schlagzeug

Dorka Gryllus – Gesang

Sil Yan Bori a.k.a. DJ Craft - Turntable Hooliganism

MadMilian - MC

Ranking SMO - MC


Presse


"The Robots, interpretiert von RotFront mit Leonid Soybelman - der Kraftwerk-Klassiker, im sonoren Bariton mehr geflüstert als gesungen; die Melodie von Akkordeon und Saxophon gespielt. Und spätestens, wenn ein anderer Sänger Standards wie "keep it on, keep it on, rock, rock, rock" rappt, hat diese Version die des Balanescu Quartetts in puncto Originalität und Skurilität um Längen geschlagen."

NOTES März 2003

"... besonders verstörend: die Schunkelversion von Kraftwerks "Die Roboter" - verbreitet aber endlos gute Laune"

Siegessäule März 2003

".... RotFront - dort spielen Russen, Ungarn und Deutsche Weltmusik auf einem neuen Level: Klezmer, Ska, Hip-Hop - alles in einem Topf"

Peter Disch, WOM Journal Februar 2003

"Nur einmal möchte man sich eine kleine Träne aus den Augenwinkeln wischen, beim wunderbaren Kraftwerk-Cover "The Robots" von RotFront. Nicht weil es so traurig, sondern weil es so schön ist."

Visions März 2003

"Die Band besteht aus 10 Musikern (u.a. Schräg-Balalaika-Rocker Dr. Bajan und Gitarren-Virtuoso Leonid Soybelman ), die aus der Ukraine, Russland und Ungarn stammen. Zwei Sänger, drei Sängerinnen und jede Menge verrückte Musik mit Akkordeon, Klarinette, Saxophon, Posaune, Trompete, Gitarre, Bass und Schlagzeug...."

EVENTS Stadtmagazin Potsdam Februar 2003

"Die Songs sind echt witzig und sprühen förmlich von wilder Kreativität. Meine Favoriten sind Rot Front mit einer Coverversion des Kraftwerk-Klassikers "Die Roboter"

Neue Szene Augsburg März 2003

"Though obviously inspired by Western music, it's definitely not a Western byproduct... Rot-Front (featuring L. Soybelman) give Kraftwerk's "The Robots" a revamping ala' Senor Coconut, except here it moves along an oom-pah bass, with lots of accordion and clarinet flavoring."

Aus dem Emailverteiler von dem Platteladen "Other Music", New York City, 05.2003


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